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Entsorgt. Mit Sicherheit

ENTSORGUNG KAMPFMITTEL




„Zeitbomben“?
Wir machen sie unschädlich.
Mit Sicherheit!

 

  • Transporte sichern: Bevor Fund­muni­tion auf die Reise nach Munster geht, wird sie von den Feuerwerkern der GEKA und den Kampfmittel­räumdiensten der Länder auf Handhabungs- und Trans­portsicherheit überprüft.

  • Knalleffekten vorbauen: Detonations­sichere Transportbehälter für Explosions­gewichte von 5 kg/15 kg TNT halten Fund­muni­tion unter Verschluss. Transportiert wird sie in speziellen Schwerlasttrans­portern.

  • Gefahr erkennen: Das Röntgen ermög­licht detaillierte Einblicke in den Muitions­typ. Es weist den Verfahrensweg für die weitere Behandlung und sichere Vernich­tung.

  • Zeitbomben entschärfen: Zu entsor­gende Kampfstoffmunition ist eine Hinterlassenschaft der beiden Weltkriege. Aber auch Fundmunition von Truppen­übungsplätzen und Explosivstoffe werden in der Delaborierung unter höchster Sicherheit entschärft.

  • ENTSORGUNG KAMPFMITTEL

Leistungen

  • Leistungen

    Wir bekämpfen Kampfmittel.
    Mit jahrzehntelanger Erfahrung.
    Und Expertise.

    Kampfmittel, vor allen Dingen Munition mit chemischem Inhalt, sind ein gefährliches Erbe.

    Auf dem Werksgelände in Munster arbeiten unsere Spezialisten und Feuerwerker unter strengsten Sicher­heits­anforderungen daran, diese „Zeitbomben“ unschädlich zu machen. Höchste Kompetenz und modernste Technik unterstützen sie dabei.

  • Alles gemäß dem CWÜ.

    Bei der Beseitigung von Kampfmitteln ist die GEKA mbH unschlagbar. Chemische und konventionelle Kampfmittel verlieren hier in hochspezialisierten Vernichtungsverfahren ihren Schrecken. In Deutschland besitzt nur die GEKA mbH die Erlaubnis, chemische Munition in Übereinstimmung mit dem CWÜ (Chemiewaffenübereinkommen) zu vernichten. Von 2006 bis 2012 wurden auf dem Gelände der GEKA allein 2.585 Tonnen Kampfmittel beseitigt.

    Röntgen // Erst identifizieren, dann materialgerecht eliminieren.
    Das Röntgen gibt unseren Feuerwerkern tiefere Einblicke in den technischen Aufbau der zu vernichtenden Granate. Durch die Platzierung in Schräglage wird sichtbar, ob ihr Inhalt von flüssiger oder fester Konsistenz ist, ob es sich um chemischen Kampfstoff oder konventionellen Sprengstoff handelt. Diese Röntgenaufnahmen werden archiviert und dienen als Vorgehensplan für das anzuwendende Delaborierungsverfahren. Ein mobiles Röntgengerät erlaubt unseren Spezialisten, Verdachtsmunition vor Ort zu untersuchen und die weitere, sicherheitsorientierte Vorgehensweise zu bestimmen.

Entsorgungsprozess

  • In einem mehr­stufigen Prozess sorgen wir dafür, dass Kampf­mittel keinen Schaden mehr anrichten.

    Die Vernichtung von Kampf­mitteln ist keine einfache Sache, sondern ein mehrstufiger Prozess. Munition, Sprengmittel und chemische Kampf­stoffe werden in Munster einer gezielten Entsorgung zugeführt.

    Gerade Fundmunition, oft eine Hinter­lassenschaft der beiden Weltkriege, ist auch nach Jahrzehnten noch hoch­gefährlich. Korrodiert und zum Teil beschädigt oder undicht, muss sie erst identifiziert und beurteilt werden.

  • Das sichere Ende des Schreckens.

    Vor der Entsorgung werden die Kampfmittel geröntgt und von Spezialisten analysiert. Größere Granaten und Bomben werden der gezielten Delaborierung zugeführt, bei der z. B. Kampf- und Sprengstoff voneinander getrennt werden. Je nach Material werden die einzelnen Komponenten getrennt weiter behandelt.

    Vernichtung im Sprengofen:
    In den Sprengofen kommen Explosivstoffe, hauptsächlich chemische und konventionelle Fundmunition, aber auch andere Explosivabfälle wie z. B. Feuerwerkskörper und explosive Bauteile wie Airbags. Hier werden auch Gase in Druckbehältern, Chemikalien, Batterien und Akkumulatoren sowie oxidierende Stoffe entsorgt.

    Entsorgung in der 1. Anlage:
    In der 1. Anlage führen wir schädliche Stoffe unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen einer Verbrennung zu. Kampfstoffe, Hautkampfstoffe wie z. B. S-Lost, Zählost, N-Lost, Nervenkampfstoffe, arsenorganische Reizkampf­stoffe werden hier in einem thermischen Prozess unschädlich gemacht. Aber auch Lösungsmittel, wie z. B. Laborchemikalien, Absorberstoffe (z. B. Kieselgur), zerkleinerte Infrastruktureinrichtungen mit gesundheits­gefährdenden Stoffen und Munitionsschrott aus Kampfstoff-, Brand- und Nebelmunition, belastetes Erdreich, Abwasser und vieles mehr findet hier ein kontrolliertes Ende.

    • Sichtung
    • Transport
    • Röntgen
    • Identifizieren
    • Lagerung
    • Identifizierung
    • Nachweisführung

    Step_1 // Sichtung
    Die Spezialisten der GEKA kennen ihr Metier und die gängigen Munitionstypen. Aber viele Funde sind im Laufe der Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit korrodiert. Schutzkleidung ist Pflicht.

    Step_2 // Transport
    Kein Transport ohne die Feuerwerker der GEKA! Explosionssichere Transportbehälter für Kampfstoffmunition und Schutzanzüge geben zusätzliche Sicherheit. Für Transporte auf öffentlichen Straßen sind eine Genehmigung nach der Gefahrgutverordnung und eine Fahrwegbestimmung erforderlich.

    Step_3 // Röntgen
    Welche Füllung? Welcher technische Aufbau? Das Röntgen gibt Aufschluss und bestimmt das anschließende Delaborierungs- bzw. Entsorgungsverfahren.

    Step_4 // Identifizierung
    Nach der Identifizierung erhält jedes Objekt eine betriebsinterne Nummerierung, Farbkennzeichnung und Registrierung.

    Step_5 // Lagerung
    Bis zur endgültigen Vernichtung werden die Kampfmittel unter Hochsicherheitsbedingungen in den Munitionsbunkern der GEKA zwischengelagert.

    Step_6 // Delaborierung
    Sind Sprengstoff und Kampfstoff erst einmal voneinander getrennt, ist die größte Gefahr gebannt.
    Anschließend werden die Einzelkomponenten getrennt der Vernichtung zugeführt.

    Step_7 // Nachweisführung
    Der Entsorgungsprozess jedes einzelnen Objektes wird genauestens dokumentiert und archiviert.
    Die Vita jedes Fundstücks lässt sich so jederzeit nachverfolgen.